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© 2003 Detlef Pagel
  

Teletakt & Co. - notwendiges Hilfsmittel oder barbarische Tierquälerei?


Die Antwort auf die spannenste Frage gleich zu Beginn: Ja – wir haben auch so ein Gerät im Schrank liegen! Manchmal ein wenig verstaubt, weil nicht sehr häufig eingesetzt, aber es ist da und funktioniert. Aber bevor Sie aufschreien und verächtlich im Internet weiterklicken, lesen Sie doch erstmal weiter.

Voranstellen möchten wir die Feststellung, dass wir den Einsatz solcher Geräte nicht verharmlosen, entschuldigen, verniedlichen oder gar fördern wollen! Wir sind dagegen sehr an einer sachlichen, nüchternen Diskussion interessiert, um das Für und Wider und vor allen Dingen die Modalitäten eines Einsatzes zu erörtern.

Die sog. Stromreizgeräte dienen in erster Linie dazu, eine Möglichkeit zu haben, auch auf grössere Entfernung hin auf den Hund einwirken zu können. Die technische Seite sieht so aus: Es wird auf ein Funk-Kommando mittels Sender im Empfänger eine relativ hohe Spannung aufgebaut, die sich über zwei am Halsband angebrachte Elektroden schlagartig über die Haut des Hundes entlädt. Diese Empfindung erschreckt ihn und soll ein, dem jeweiligen Einsatzgrund entsprechendes Vermeidungsverhalten erzielen. Da wir diese Geräte an uns selbst häufig vor dem Einsatz zur Funktionsüberprüfung testen, wissen wir, dass die physiologische Empfindung nicht der ausschlaggebende Faktor ist, die ist nicht so schlimm, aber der Schreck-Faktor ist nicht zu verachten! Für Nicht-Techniker: Die 'relativ hohe Spannung' bedeutet nicht, dass sich der Hund „auf dem elektrischen Stuhl“ befindet, sondern es ist mehr der Effekt, den man erlebt, wenn man auf einem Plastik-Teppich läuft und dann eine Türklinke anfasst. Bei der Entladung, die Sie dabei erleben, haben Sie gerade mehrere tausend Volt gespürt! Aber mir ist kein Fall bekannt, dass dadurch jemand schon mal zu Schaden gekommen ist. Jedenfalls kann der Schreck erheblich sein – und wie fühlen Sie sich, wenn Sie das nächste mal an dieselbe Türklinke fassen sollen?? Genau dieser Effekt wird mit diesen Geräten ausgenutzt.

Fangen wir damit an, zu fragen, warum überhaupt solche Geräte existieren. Kann man denn einen Hund nicht 'ohne' erziehen? Unsere Antwort: Fast immer – aber manchmal eben nicht. Bekanntlich gibt es erzieherische Stilrichtungen, bei denen jeglicher 'Zwang', jegliche 'Gewalt' abgelehnt wird. Ohne einen 'Nebenkriegsschauplatz' eröffnen zu wollen, möchten wir aber darauf hinweisen, dass Methoden, die einen Hund in eine andauernde Spannungs- bzw. Stresssituation bringen, mindestens genauso unangenehm sind, wie die Anwendung des Stromreizgerätes! An dieser Stelle möchten wir noch feststellen, dass es unserer Meinung nach eher unerheblich ist, ob ein elektronisches „Gestanksprühgerät“ oder ein Stromreizgerät benutzt wird. Möglicherweise ist der länger wirkende Gestank von Bitterölen und sonstiger „Essenzen“ sogar unangenehmer als der nur Millisekunden dauernde physiologische Reiz des Teletaktgerätes. Wie bereits erwähnt, ist ja in beiden Fällen die gravierende Schreckwirkung bestimmend.

Schauen wir uns am besten an einem konstruierten, aber für uns repräsentativen Fall an, worum es überhaupt geht:

Eine Familie hat sich einen Hund zugelegt, einen Retriever, einen Schäferhund, einen Collie, einen Mischling oder was auch immer. Der Hund wächst heran, es gibt keine Probleme. Es fällt aber schon auf, dass das jetzt vielleicht sechs Monate alte Hündchen gern die Kaninchen am Heckenweiher jagt. Die schaffen es aber immer rechtzeitig in ihren Bau... Dann erzählt Daddy nach dem Sonntagsspaziergang, dass er mindestens zwanzig Minuten auf den Hund an einer Schonung gewartet hatte, bis der geruhte, wieder zu erscheinen. Einige Zeit später war es dann soweit: Wieder beim Sonntagsspaziergang, diesmal war es schon dämmrig, überquerte ein Reh den Weg und der Hund war sofort weg. Kein rufen half. Dann hörte man einen Schuss vom Waldrand her. Mit schlotternden Knieen ging man in die Richtung und hörte vom Hochsitz eine Stimme:“Wenn ich das nochmal sehe, erschiesse ich den Hund!!“ Der Jagdpächter hatte einen Warnschuss abgegeben, um die Leute zu erschrecken. Am nächsten Tag klingelt bei 'Den Hundetrainern' das Telefon...

Jetzt könnte man an dieser Stelle darüber diskutieren, warum ca. 320000 'Jagdausübungsberechtigte' in Deutschland die ca. fünf Millionen Hundebesitzer plus die vielleicht doppelte Anzahl hundefreundlicher Mitbürger 'dominieren' oder gar 'terrorisieren' können. Das soll aber einem anderen Diskussionsbeitrag vorbehalten bleiben, wir beschäftigen uns jetzt nur mit den Stromreizgeräten.

Die oben erwähnte, fiktive Familie nimmt bei uns an einem Erziehungskurs teil. Das heisst, dass wir beispielsweise jeden Dienstagnachmittag mit der Besitzerin, ihrer Tochter und dem Hund einen ausgedehnten Spaziergang machen. Der Ehemann muss arbeiten und hat keine Zeit, gelobt aber, sich am Wochenende von Frau und Tochter die Übungen zeigen zu lassen.

Wir erklären den Leuten, dass der Aufbau des „Hier“-Kommandos zu den wirklich schwierigen Dingen in der Hundeerziehung gehört und meinen damit natürlich nicht die 'reine' Verknüpfung zwischen Signal und erwartetem Verhalten, die ist sogar leicht zu etablieren (siehe Hundeplatz) - sondern wir meinen die „Echt-Situation“, also Hund sieht Reh, Hund rast los, wir brüllen „Hiiiieer!!!“, Hund stoppt und kommt zurück! Um das zu erreichen, ist praktisch der komplette Kurs notwendig, je nach Alter, Motivation und Art des Hundes. Demgegenüber erscheint das Erreichen der übrigen Komandos mehr als Beiwerk – ist es aber nicht! Dies ist ein echter Trugschluss! Schon am Telefon hören wir oft die beschwörenden Worte: Mein Hund kann machen, was er will – wenn er doch nur zurück kommen würde!! Da müssen wir regelmässig abwinken und die Leute enttäuschen: Wenn der Hund dicht bei uns, an der Leine oder im Haus uns nicht als ranghohe Autorität anerkennt – warum sollte er denn dies tun, wenn er sich 50m vor uns befindet und gerade ein appetitliches Reh sieht??? Also, die Einzelkomponenten der Hundeerziehung sind miteinander verwoben und hängen voneinander ab. Überspitzt formuliert: Wenn der Hund nicht ordentlich 'Platz' macht, wird er auch nicht dauerhaft auf das 'Hier'-Kommando hören.

Unsere Familie lernt jetzt, dass der Hund auf das 'Hier'-Kommando konditioniert werden muss. Er soll sozusagen 'automatisch' reagieren, wenn wir ihm „Hier“ zurufen. Anders als viele Hundeschulen arbeiten wir hier mit zwei Komponenten: Mit einem unerwarteten, leichten 'Impulsruck' plus Hier-Kommando initiiren wir das Verhalten und arbeiten, sobald der Hund bei uns angekommen ist, mit sofortiger Positivverstärkung durch überschwengliches Loben und Leckerchen. Es gäbe einiges über den 'Impulsruck' und die übrige Prozedur zu sagen, hier soll aber vor allem festgehalten werden, dass in der Praxis der Hund einfach herankommen muss – er hat keine Wahl. Dabei macht er die Erfahrung, dass es sich lohnt, zu kommen, denn die Streicheleinheiten und Leckerchen sind ja nicht zu verachten...

Diese Prozedur wird ausgebaut über die 'Lange Leine'. Mit einigem Geschick können wir die Übung überraschender gestalten und mit Glück sogar den Hund schon 'erwischen', wenn eine Ablenkung auftaucht... Das alles reicht nicht, um einen hochmotivierten Laufjäger von seiner genetisch fixierten und durch positive Erfahrung verstärkten Hauptbeschäftigung abzuhalten. Ersatz muss her! Wir fordern unsere Familie auf, mehr mit dem Hund zu spielen und zeigen, wie das geht. Nicht einfach Ball werfen - zurück bringen, Ball werfen – zurück bringen...., sondern das Spielzeug regelrecht 'aufbauen', wichtig machen und dann immer aufhören, zu spielen, wenn es am schönsten ist! Körperliche Auslastung wie Radfahren, Joggen sind weitere hilfreiche Komponenten.

Aber das reicht alles immer noch nicht, um den Hund unserer Familie 'im Zaum' zu halten. Immer wieder gelingt es ihm, auf den Spaziergängen ins Unterholz zu verschwinden – sogar mit der langen Leine im Schlepptau! Vielleicht hat er sogar schon Jagderfolg gehabt – wir wissen es nicht. Zudem sind Wild jagen und auch Stöbern 'selbstbelohnende' Tätigkeiten, die den Hund aufs äusserste motivieren!

Deshalb erklären wir unserer Beispielfamilie, wie die nächste Stufe in unserem Programm aufzubauen ist. Jetzt ist es an der Zeit, die Futterverleitung einzuführen. Dazu muss der Hund zunächst mal ein oder zwei Tage lang 'Kohldampf Schieben'. Leider müssen wir dabei immer wieder feststellen, dass es manchen Hundebesitzern vollkommen unmöglich ist, ihren Hund wenigsten 24 Stunden lang hungern zu lassen! Wir geben uns alle erdenkliche Mühe, darzulegen dass das keinem halbwegs gesunden Hund – gleich welcher Rasse, Sorte, Mischung, Grösse, Art etwas ausmacht, aber manche Menschen erleben das selbst gegen Ende eines Erziehungskurses trotz unserer vielen Erklärungen, Beispiele, Literaturhinweise, usw. als einen Frontalangriff auf die Freundschaft zwischen ihnen und ihrem Hund! (Interessanterweise ist die Hemmschwelle zum Einsatz eines Stromreizgerätes oft geringer...) . So aufschlussreich und wichtig es wäre, hier weiterzudiskutieren, wollen wir dieses Thema in einem anderen Text aufgreifen und hier nicht erörtern, sondern beschränken uns auf die Feststellung des Sachverhaltes.

Der Hund unserer Familie hungert jetzt den zweiten Tag und vereinbarungsgemäss wird beim Spaziergang ein Säckchen Futter mitgenommen. Alles wird richtig gemacht und der Hund lernt über die nächsten Wochen, dass es nur Futter gibt, wenn er auf das 'Hier'-Kommando zurück kommt.

An dieser Stelle halten wir zunächst einmal an, denn in sehr vielen Fällen ist es das bereits! Ziemlich unspektakulär! Voraussetzung für den Erfolg ist, dass der Hundebesitzer das allgemeine Verhalten im Griff hat, sich also nicht nur auf diese eine Verhaltensweise des Jagens oder Wegrennens versteift. Aber bekanntlich entwickeln sich Junghunde zum erwachsenen Hund und auf diesem Weg kommt es zu Versuchen, die Position im Familienrudel doch wieder etwas zu verbessern. Zudem ist der Mensch einfach Mensch und neigt trotz vieler Informationen aus einem teuren Erziehungskurs zur Inkonsequenz, sei es nur aus Bequemlichkeit. Jeder Hund nutzt das 'schamlos' aus. (Er muss es sogar tun!) Das Resultat ist, dass der Hund bei irgendeinem Spaziergang doch wieder einmal 'durchgeht'. Jetzt muss die Futterverleitung einfach wiederholt werden. Ein Hund kann immer hungrig gemacht werden, diese Trainingsvariante wird praktisch immer funktionieren!

Eine der wenigen Ausnahmen ist natürlich der Hund unserer Beispielfamilie. Den könnte man glatt verhungern lassen – er würde dann umso intensiver Rehe und Wildschweine jagen! Obwohl der Erziehungskurs insgesamt sehr gut verlaufen ist, lässt sich der Hund nicht vom Jagen abhalten. Seine Motivation ist einfach zu stark. Auch zusätzliche Methoden, einen Verhaltensabbruch zu erreichen, bewirken nichts. Dieser Hund ist ein Kandidat für den Einsatz des Stromreizgerätes.

Zunächst wollen wir aber nochmal das Ziel genauer definieren: Ein artgerecht gehaltener Hund sollte unbedingt täglich längere Zeit frei ohne Leine herumlaufen können. Und zwar ausserhalb seines Wohn-Territoriums beim 'Revierabsuchen' (beim Spaziergang). Ein wichtiger Grund uva. ist für uns, dass der Hund seinen typischen 'Tippelgang' machen können sollte, was selbst bei schnellem Schritt für ein weites Grössenspektrum an Hunden an der Leine nicht möglich ist. Viele an der Leine geführte Hunde müssen sich fortbewegen wie ein 'Porsche im 1. Gang!' Weiterhin ist es für das Wohlbefinden und die Motivation der Hundebesitzer notwendig, nicht permanent intensiven Kontakt zu dem Hund aufrecht halten zu müssen. Umsicht und Weitsicht sind notwendig, aber ein bis zwei Stunden lang bei jedem Spaziergang den Hund 'bei Laune halten', macht wohl kaum jemandem Spass. (wenn es Spass macht, umso besser!) Dem steht die nicht nur gesetzliche, sondern auch moralische Forderung entgegen, dass wir dem Hund unter keinen Umständen das Wildern erlauben dürfen!

Um diese gegensätzlichen Forderungen zusammenzubringen, halten wir unter den in unserer Beispielfamilie geschilderten Trainingsaufwendungen den Einsatz eines Stromreizgerätes (oder eines anderen vergleichbar wirkenden Hilfsmittels) für gerechtfertigt.

Bei 'Den Hundetrainern' müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Hund befolgt das 'Hier'-Kommando -ohne Ablenkung- sicher und dauerhaft.

  2. Das Verhältnis Mensch-Hund, die Rangordnung, ist zumindest gegen Ende des Erziehungskurses stabil und eindeutig.

  3. Die bisherigen Methoden sind nicht ausreichend, zusätzliche Methoden bleiben wirkungslos.

  4. Der Hund hat sich durch das Tragen einer sog. Attrappe an ein zusätzliches Halsband gewöhnt, das einfach zum Spaziergang dazu gehört.

Nach solchen Vorbereitungen ist der Einsatz dieser Geräte nach unseren langjährigen Erfahrungen verblüffend unspektakulär und in den allermeisten Fällen erfolgreich. Je nach Charakter und Art des Hundes tritt relativ kurzzeitig eine gewisse Verstörtheit auf, die aber von uns eher so interpretiert wird, dass der Hund „denkt“: Mein Gott, was hat mein Chef/Chefin plötzlich für eine Macht – das ist ja unglaublich!!!" Ganz unzweifelhaft beeindruckt der Schreck durch das Gerät den Hund nicht wenig – aber das ist ja auch angesichts der oben erläuterten Ziele und Voraussetzungen geradezu erwünscht. Wir stellen fest, dass Hunde ab ca. drei Jahren oft nur einmal diese Prozedur 'durchlaufen' müssen, während jüngere Hunde häufiger nocheinmal oder sogar drei, viermal trainiert werden müssen. Wir glauben, dass der junge Hund diese Erfahrungen manchmal infolge seiner Entwicklung verdrängt oder vergisst. Inkonsequentes Verhalten der Besitzer helfen hier nachteilig mit...

In seltenen Fällen bleibt allerdings sogar der Einsatz dieser Geräte wirkungslos! Der Hund folgt wie gewohnt seinem Jagdtrieb -unabhängig von der eingestellten Impulsstärke. Einen längeren Einsatz halten wir für sinnlos und sogar für schädlich! (Einsatz meint hier die Häufigkeit der Impulsauslösung, nicht die Zeitdauer, die das Gerät betriebsbereit mitgeführt wird). In dieser Situation müssen die bisherigen Übungen zu einem Langzeit-Training ausgedehnt werden. Weitere Methoden müssen ausprobiert werden, und der Hund muss wohl oder übel öfter an die (lange)Leine genommen werden. Wichtiges Strategieelement ist nämlich, dass der Hund einfach nicht zum jagen kommt, aber über Alternativen genügend ausgelastet wird.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass es generell nicht einfach ist, den Laufjäger Hund in unserer wild- und verkehrsreichen Umgebung vom jagen abzuhalten. Angesichts der oben definierten Ziele und der in unserer Beispielfamilie konstruierten Umstände ist es für uns bisher nicht möglich gewesen, vollständig auf den Einsatz von Stromreizgeräten zu verzichten (oder wir müssten die Ziele neu definieren...)

Gegner dieser Geräte haben häufig gute Argumente, die uns natürlich auch immer wieder nachdenklich stimmen, aber wenn wir auf pseudomoralisierende Tierschutzapostel treffen und diese nach Alternativen fragen, hören wir oft: man muss Hunde mit 'Liebe' erziehen... Wir lieben unsere Hunde sehr, aber wir sind bisher in keinem Fachbuch auf die Trainingstechnik 'Liebe' gestossen. So kann es nicht klappen... Darüber hinaus hören wir oft beim Hinweis auf Elektrozäune auf Pferdekoppeln und anderen Viehweiden 'Das ist ja etwas anderes...'(???).

Wenig hilfreich für eine sachliche Diskussion sind auch wissenschaftliche Gutachten, wie sie beispielsweise vom VDH u.a. bei der rennomierten und von uns ansonsten sehr geschätzten Kynologin Dorit Feddersen Petersen in Auftrag gegeben worden sind. („Grundlagen einer tierschutzgerechten Ausbildung von Hunden“, ISBN: 3-9801545-3-X). Ganz kurz zusammengefasst, werden in eigenen Versuchen der Autorin verschiedene Hunde, die alle eine irgendwie geartete Ausbildung hinter sich haben, mit dem Teletakt-Gerät trainiert. Die Beschreibung lässt darauf schliessen, dass die Hunde bestenfalls 'Hundeplatz-Training' (vielleicht sogar gutes..), oder Jagdhundausbildung hinter sich haben. In keinem Fall konnte man schliessen, dass das Hier-Kommando als Verhaltensabbruch aufgebaut wurde. Von Hundeplätzen kennen wir nur die Allerweltsübung, den Hund abzulegen, eine Strecke weiterzugehen und den Hund mit 'Hier' heranzurufen. Das ist nicht Verhaltensabbruch, sondern Verhaltensinitiierung! Selbstverständlich traten bei dieser Untersuchung erhebliche Verhaltensstörungen auf, wie wir sie in unserer Hundeschule noch niemals gesehen haben...


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