noch mehr über unsere Philosophie
Auf Grund verschiedener eigener Erfahrungen und Überlegungen machen wir vorwiegend „mobile“ bzw. „ambulante“ Hundeerziehung. Das heisst im Klartext: Wir arbeiten nicht auf einem „Hundeplatz“, wir kommen zu Ihnen nach Hause! Das hat neben einigen kleineren Nachteilen mehrere ausschlaggebende Vorteile. Wir arbeiten dort, wo Sie das Verhalten Ihres Hundes als Problem empfinden und Veränderungen haben wollen. Das sind hauptsächlich die Spazierwege, aber auch in Ihrer Wohnung, im Haus und Garten können wir häufig direkt das Verhalten sehen und Ihnen massgeschneiderte Empfehlungen und Anweisungen geben. Obwohl natürlich auch für uns die Arbeit auf unserem eigenen „Hundeplatz“ leichter und bequemer wäre, kommen wir so bedeutend effizienter zum Ziel. Ausserdem brauchen Sie keine Fahrzeit aufzuwenden und obendrein nicht einmal extra Zeit zum Üben! Denn das machen Sie ja bei Ihren Spaziergängen. Manche Menschen behaupten, dass der „Gruppendruck“ sie anspornt – man will besser sein als der Nachbar... Auch das können wir Ihnen bieten - bei unseren Lehrspaziergängen, insbesondere, wenn Sie nicht zu weit von uns weg wohnen. Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Hundeschul-Philosophie ist, dass wir uns eigentlich mehr um Sie -den Menschen- kümmern, als um den Hund! Der Grund: In fast allen Fällen müssen wir hart daran arbeiten, die Sicht- und Verhaltensweisen des Hundebesitzers in der Weise zu korrigieren, dass der Hund irgendwann einsieht:
„Frauchen/Herrchen sind ja richtige Alpha-Tiere!“
Bei dem Begriff 'Alpha-Tiere' wird der eine oder andere 'Insider' skeptisch den Kopf wiegen: Alphatiere? man weiss doch heutzutage durch Wolfsbeobachtungen in freier Wildbahn, dass die Sache mit der Rudelführung gar nicht so eng gesehen wird... Nach unserer Hundephilosophie müssen wir aber die Sache 'ganz eng sehen'! Wir sollten uns niemals darauf einlassen, dem Hund in irgend einem Aspekt des Zusammenlebens die Führungsrolle zu überlassen. Er soll niemals entscheiden können, ob er das Reh jagen will, wann er über die Strasse gehen will und wann und was er essen will... Wir sehen das nicht martialisch, sondern wir wollen eine Art 'gutmütige Autorität' verbreiten mit viel Schmusen, viel Kontakt haben und viel zusammen unternehmen.
In der heutigen Zeit werden dem Hund manchmal gewaltige Emotionen entgegengebracht, die zwar grosse Probleme verursachen können, die der Mensch aber trotzdem nicht so einfach aufgibt, nur weil die Hundetrainer es so wollen... Unsere langjährigen Erfahrungen beweisen aber, dass diese Faktoren keinesfalls vernachlässigt werden dürfen, ansonsten ist ein Erziehungserfolg nicht sehr dauerhaft! Viele Hundeschul-Trainer beschränken sich mehr darauf, dem Hund etwas beizubringen. Es wird gefragt: Was soll der Hund können? Dann wird das eben erarbeitet - oft durchaus sehr erfolgreich.
Leider macht es Ihnen Ihr Hund meist nicht so leicht. Dem neutral/sachlichen Hundetrainer gegenüber zeigt er schnell Respekt und Aufmerksamkeit - der Hund mag ihn sogar (eben wegen dessen Autorität), aber bei Ihnen zappelt er herum und achtet nicht auf Ihre Kommandos! Ursache ist die Tatsache, dass der Hund bisher bei Ihnen gar keine Autorität erkennen konnte. Denn Sie wussten bisher gar nicht, was notwendig ist, um bei Ihrem Hund diesen Eindruck zu erwecken. Hier setzen wir an und versuchen, Sie durch Überzeugungsarbeit und Vorbildverhalten zum Umdenken zu bewegen. Allerdings gelingt uns das nur, wenn Sie voll und ganz bei dieser Erziehungsstrategie mitarbeiten. Ansonsten erleben Sie das übliche: Beim Trainer klappts - bei Ihnen eher weniger. Es versteht sich von selbst, dass wir beim Hundeerziehen keine Gewalt anwenden! Wir werden Ihren Hund nie schlagen, treten oder beissen. Wir arbeiten selbstverständlich mit Techniken wie z.B. Spiel- und Futtermotivation, aber auch bei einigen Übungen mit einem speziellen "Leinenruck" - besser ausgedrückt: Leine und Halsband bilden eine Art 'Telefonschnur', ein Hilfsmittel zum Kommunizieren. Und das geschieht natürlich nicht so, wie es in alten Hundebüchern steht und immer noch auf vielen VDH-Hundeplätzen praktiziert wird, sondern es ist mehr ein leichtes, impulsartiges Zucken mit der Leine, das wegen seines präzisen, penetranten Erscheinens im richtigen Moment den Hund da beeinflusst, wo wir es haben wollen. Zusammenfassend ausgedrückt: Unser Ziel ist es, Ihnen das nötige Wissen und die richtigen Techniken zu vermitteln, damit Sie Ihren Hund auf effiziente und artgerechte Weise erziehen können.
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